Bildung und Kinderrechte sind keine politische Verfügungsmasse!
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Durch die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie wurden Kinder und Jugendliche massiv in ihren Rechten eingeschränkt. Dieser Umstand wird in der breiten Öffentlichkeit nicht in ausreichendem Maße wahrgenommen und diskutiert. Im Fokus der medialen Berichterstattung stehen vor allem die Folgen der Pandemie für Wirtschaft und Politik. Was die wochenlange Schließung von Schulen und Kindertagesstätten und der noch andauernde Notbetrieb in diesen Einrichtungen für unsere Kinder und Jugendlichen bedeutet, wird kaum thematisiert. Die in der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen garantierten Kinderrechte wie die Versammlungsfreiheit, das Recht auf Bildung und das Recht auf Teilhabe scheinen als politische Verfügungsmasse betrachtet zu werden, mit denen nach Belieben verfahren werden kann. Die Entscheidung, auch das kommende Schul- und Kitajahr mit Notbetrieb zu starten und große Teile des Unterrichts durch virtuelles Lernen zu ersetzen, halten wir für unverhältnismäßig und nicht zumutbar. Mit unserem Offenen Brief wollen wir dazu beitragen, bei den politisch Verantwortlichen ein Umdenken zu bewirken.


Wir bitten vor allem Pädagog*innen, Lehrer*innen und Erzieher*innen, unser Anliegen durch Ihre Unterschrift zu unterstützen! Auch Eltern, volljährige Schüler*innen und kritische Bürger*innen sind gerne zur Unterstützung eingeladen.

 

 


 

 

 

Offener Brief im pdf-Format
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